Das KAMUNA-Programm im Kunstmuseum Karlsruhe

Von Postkarten gestalten über Lupenführungen bis hin zu Einblicken hinter die Kulissen: Am 1. August öffnet das Kunstmuseum Karlsruhe zur 27. Museumsnacht und lädt in der Sonderausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter” nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen ein.

Ein Rembrandt mit gerunzelter Stirn, eine Hexe oder doch lieber der Vulkan Asama? Mitten im Lichthof des Kunstmuseums bietet der Workshop „Gefühle (ausdrucken)” die Möglichkeit, mit den Motiven der Ausstellung „Expressiv!” eigene Postkarten zu gestalten ein persönliches Andenken, das auch nach Ende der KAMUNA bleibt. Am Origami-Tisch kann die japanische Faltkunst erprobt werden und direkt gegenüber wartet für die kleinen Papierfiguren eine eigene Ausstellungsfläche. Hier sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, in die Rolle der Kuratorinnen zu schlüpfen: Neu anordnen, tauschen, aber auch
mitnehmen ist ausdrücklich erwünscht!

Meisterwerke unter die Lupe nehmen

Wer die Ausstellung „Expressiv!” mitsamt seinen rund 250 Meisterwerken genauer erkunden will, sollte sich am KAMUNA-Abend rechtzeitig an der Museumskasse melden: Dreimal am Abend werden Dürer und Co. in einer Aktionsführung wortwörtlich unter die Lupe genommen und ausgewählte Holzschnitte, Radierungen und Zeichnungen aus nächster Nähe betrachtet. Darüber hinaus bieten eine Kuratorinnenführung sowie weitere Kurzführungen Einblicke in die Welt der Emotionen.

Kann ich das mal anschauen?

In seiner Sammlungsausstellung „Update!” lädt das Kunstmuseum zu Fragen und Partizipation: An der „Wünsch Dir Was”-Wand entscheidet das Publikum, welches Werk ab November in der Schau zu sehen sein wird. Eine Museumsrallye führt spielerisch mit gewinnchance durch die Räume. Bei „Ein Kunstwerk – Eure Fragen” stehen Kunstexpertinnen vor zwei brandneuen Werken zweier Künstlerinnen für Fragen, Debatten
und direkten Austausch bereit. Und auch das Hubbuch-Archiv öffnet wieder seine Türen: Unter dem Motto „Kann ich das mal anschauen?” erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Leben und Werk Karl Hubbuchs und zugleich hinter die Kulissen der Museumsarbeit.

Kunst trifft Cocktail

Rund um das Programm verwandelt der Förderkreis den Museumsshop in eine Kunstbörse und vor dem Museum sorgen Santos Cocktailbar sowie toolboxbeats und beatschmied mit Drinks und DJ-Sets den ganzen Abend für Sommerstimmung.

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