VORVERKAUFSSTART ZUR 15. KAMUNA AM 17. JUNI 2013

Robert Walter, Direktor der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe erhielt am Montag, 17. Juni 2013 den ersten Button der 15. KAMUNA aus den Händen von Prof. Dr. Norbert Lenz, dem Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe. Mit der Buttonübergabe im Naturkundemuseum wurde der Vorverkauf für die diesjährige KAMUNA eröffnet, die unter dem Motto „Kultur vernetzt“ stattfindet.

Der diesjährige Ehrengast der KAMUNA, Robert Walter, bringt mit dem Centre Culturel Franco-Allemand seit vielen Jahren engagiert und leidenschaftlich die Kulturvermittlung zwischen Frankreich und Deutschland voran. Er steht in seiner Tätigkeit beispielhaft für Kulturvernetzung und grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit. Auf der KAMUNA erwartet unter dem Motto „Kultur vernetzt“ die Besucherinnen und Besucher ein umfangreiches und spannendes Programm, das mit zahlreichen Veranstaltungshighlights aufwartet. Auf dem Weg durch die Karlsruher Museen lässt es sich hervorragend entdecken, wie vielfältig und lebendig Kultur vernetzt.

Ab dem 17. Juni sind die KAMUNA-Buttons in allen beteiligten Institutionen und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Karlsruhe und der Region erhältlich, Kunst und Kultur sind auf der KAMUNA familienfreundlich und für jeden erschwinglich: Der Eintrittsbutton kostet im Vorverkauf 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, für Kinder bis einschließlich 14 Jahre ist der Eintritt frei. Am Veranstaltungstag berechtigt der KAMUNA-Button zudem bereits ab 14 Uhr zur freien Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Netz der KVV. Zusätzlich fahren während der KAMUNA Shuttle-Busse und die „Kultur-Tram“, mit denen die Besucher alle Institutionen bequem erreichen können.

 

Robert Walter, Direktor der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

1971-75 Studium an der Universität seiner Heimatstadt Strasbourg, anschließend Lehrer für Französisch, Geschichte und Geographie in Frankreich und Algerien, 1981-87 tätig am Institut Français in Hamburg. Seit 1987 Privatsekretär von Tomi Ungerer. 1987-1990 Sprachattaché an der französischen Botschaft in Ma-drid, 1991-1995 Unterrichtstätigkeit und Organisation zahlreicher Kulturprojekte im Elsass und im süddeutschen Raum. Seit 1996 Direktor der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe. Träger des Ordre National du Mérite (2005) und des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1999), des weiteren u. a. Generalsekretär der „Association Internationale des Amis de Tomi Ungerer“ und der „Association Franco-Allemande pour l’Europe“.

 

Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand

Das Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe wurde in den 50er Jahren gegründet. Seit Ende 2012 ist es im Herzen der Stadt Karlsruhe in der Postgalerie am Europaplatz zu finden. Die heutige Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand ist ein wesentlicher Bestandteil der kulturellen Landschaft in Karlsruhe und spielt durch ihre über sechs Jahrzehnte lange Erfahrung und ihre grenznahe Lage eine Schlüsselrolle in den deutsch-französischen Beziehungen, besonders zwischen dem Elsass und Baden-Württemberg. Was die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein betrifft, hat sich die Stiftung im Laufe der Zeit zu einer bedeutenden Einrichtung entwickelt. Dies zeigt auch die enge Kooperation mit weiteren kulturellen Institutionen dieser Region. Die „Centres Culturels Français“ und die „Instituts Français“ sind Vertretungen des französischen Staates im Ausland. Ihr Hauptziel ist die Förderung der französischen Sprache und Kultur außerhalb Frankreichs. Administrativ unterstehen sie dem französischen Außenministerium bzw. der französischen Botschaft des jeweiligen Landes. Ihre Aufgaben sind u. a. die Organisation von kulturellen Veranstaltungen, die Durchführung von Französischkursen und die Vermittlung von Informationen über Frankreich.

Prof. Dr. Norbert Lenz, Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe 1980 bis 1988 Biologie-Studium in Bayreuth und Kiel, Diplomarbeit über die Ökologie von Libellengemeinschaften an Kleingewässern in Schleswig-Holstein; 1989 bis 1994 Doktorand an der Griffith University in Brisbane (Queensland, Australien), gefördert durch Australian-European Awards Program, Australian Government Overseas Postgraduate Research Scholarship, Griffith University Postgraduate Research Scholarship und Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung, Dissertation über die Evolutionsökologie des Gelbnacken-Laubenvogels (Sericulus chrysocephalus), 1994 Promotion zum Doctor of Philosophy (Ph.D.); 1994 bis 1995 Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Wollmatinger Ried bei Konstanz; 1996 bis 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bodensee-Naturmuseums Kon-stanz (und weitere Tätigkeiten als freiberuflicher Biologe); 2002 bis März 2007 Stellvertretender Direktor, Leiter der wissenschaftlichen Sammlungen und des Insektariums beim Löbbecke-Museum und Aquazoo Düsseldorf; April 2007 bis April 2008 Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz und Leiter der Lan-dessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz. Seit Mai 2008 Direktor und Wissenschaftlicher Leiter des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe.

 

 

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Pressemitteilung vom 17.06.2013, Karlsruhe
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