Über KAMUNA

Als eine der ältesten Museumsnächte in Deutschland lockt die Karlsruher Museumsnacht KAMUNA seit nunmehr 17 Jahren immer am ersten Samstag im August große und kleine Besucher in die zu später Stunde geöffneten Museen und Institutionen. Seit 1999 präsentieren die teilnehmenden Häuser einmal im Jahr ein ganz besonderes Programm mit Führungen, Konzerten, Lesungen, Mitmachaktionen, Filmen, Theater und vielem mehr rund um ihre bedeutenden Sammlungen und Sonderausstellungen. Ob Jung oder Alt, Partylöwe oder Musenfreund: Den KAMUNA-Button stecken sich gerne auch mal diejenigen an, die sonst nicht so einfach den Weg ins Museum finden. Aber auch leidenschaftliche Museumsfans kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Denn die außergewöhnliche Atmosphäre und das vielfältige Angebot lassen den nächtlichen Kulturgenuss jedes Mal zu einem spannenden Erlebnis und zum Treffpunkt für alle Generationen werden. Besonderer Anziehungspunkt für Familien ist das speziell für Kinder und Jugendliche konzipierte Programm „JUNGE KAMUNA“.

Geboren wurde die Idee zur KAMUNA bei einer Sitzung des Karlsruher Arbeitskreises für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, neues Publikum für die Museen zu gewinnen und Kultur in einem außergewöhnlichen Event zu vermitteln. Bald fand sich eine Projektgruppe mit Vertretern verschiedener Museen zusammen, die die beteiligten Institutionen koordinierte und ein erstes Marketing-Konzept entwickelte. 2002 wurde die Position der Gesamtkoordination geschaffen, die seitdem für das Gesamtkonzept, für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik und Sponsoren zuständig ist. Gesamtkoordinatorin der KAMUNA ist seit November 2011 Eva Lichtenberger. Bis heute wird die KAMUNA als einzige Museumsnacht in Deutschland von den Museen unter Leitung der Gesamtkoordination komplett in Eigenregie und als Gemeinschaftsaktion organisiert – ein Engagement, auf das man stolz ist und mit einem Zusammenhalt, der viel zur besonderen Atmosphäre der KAMUNA beiträgt.

KAMUNA-Eintrittsbuttons
KAMUNA-Eintrittsbuttons

Markenzeichen der Karlsruher Museumsnacht war von Beginn an nicht nur der Eintrittsbutton zum Anstecken, sondern auch ihr Eigenname KAMUNA. Als Sternbild in den nächtlichen Himmel geschrieben, zierte er in den ersten beiden Jahren den Button. Von 2001 bis zum Jahr 2010 trug die KAMUNA ein ebenso prägnantes wie beliebtes Streifenkleid in verschiedensten Farben. 2011 erhielt die KAMUNA ein komplett neues Erscheinungsbild: auf schwarzem Hintergrund und vor einem Lichtpunkt, der jedes Jahr seine Farbe wechselt, erscheint der Schriftzug als elegant gestaltete Wortmarke.

Eine weitere Besonderheit der KAMUNA ist seit 2005 ihr in jedem Jahr neu gewähltes Motto, auf das die Museen ihr Programm ausrichten. Bei aller Vielfalt und Individualität der teilnehmenden Häuser sorgt das Motto für den „roten Faden“ im bunten Programm und unterstützt das Bestreben der Museen, kulturelle Inhalte und Themen in einem hochkarätigen Kulturevent für das Publikum ansprechend und lebendig zu vermitteln. Wie Kultur „vernetzt“, „bewegt“, „entgrenzt“, die Nacht „klingt“, wie man „feiert“, „… Farbe in die Nacht“ bringt, „Originale“ präsentiert oder die Besucher zum „Baden in Kultur“ einlädt, beweisen jedes Jahr auf unterschiedlichste und humorvolle Weise die beteiligten Häuser ebenso wie die jeweils geladenen Gastinstitutionen. Schon legendär geworden ist die gemeinsame Abschlussveranstaltung, bei der die KAMUNA ihre Besucher zu einem nächtlichen Konzert in gemütlicher Sommeratmosphäre einlädt.

Im Laufe der Jahre hat sich die KAMUNA neben „Das Fest“ als eine der beliebtesten und größten Kulturveranstaltungen in Karlsruhe und Umgebung etabliert. Am 6. August 2016 wird es wieder so weit sein, dann lädt die KAMUNA unter dem Motto “Kultur ohne Grenzen” ihre Besucher ein, eine ganz außergewöhnliche Kulturnacht zu erleben.