„Anleitung zum Selberdenken“: Führungen zu Johann Peter Hebel im Museum für Literatur

Das Museum für Literatur gehört zu den bekanntesten Literaturmuseen in Deutschland. Die Dauerausstellung präsentiert die literarische Tradition der grenzüberschreitenden Region und zeigt anhand ausgewählter Exponate die Entwicklung der Literatur von der Klosterkultur bis heute in ihrem sozialen und historischen Kontext. Mehrsprachige Audioführungen und viele der veranstalteten Lesungen von Herta Müller, Saša Stanišić und Sophie Passmann stehen digital in der Mediathek. Das Museum hat zahlreiche Formate zur Literaturvermittlung ins Digitale verlegt. Diese sind auf der Homepage und dem YouTube-Kanal der Literarischen Gesellschaft abrufbar – und stimmen auf den Rundgang durch das Museum ein.

Um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr gibt es jeweils einstündige Führungen zu Johann Peter Hebel, Verfasser der Kalendergeschichten des „Rheinischen Hausfreundes“ und der „Alemannischen Gedichte“ von Dr. Franz Littmann – dies auch vor dem Hintergrund der aktuell erschienen dritten Auflage der Kommentierten Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden zu Johann Peter Hebels Werken, die die Literarische Gesellschaft herausgegeben hat.

Die Teilnehmerzahl zu den Führungen ist auf je 15 Personen begrenzt. Anmeldung unter presse@literaturmuseum.de und Tel. 0721/1334084.

BILD ( Copyright MLO) : Der Original-Schreibtisch von Johann Peter Hebel aus seiner Karlsruher Zeit, zu sehen im Museum für Literatur, bietet Platz für gleich zwei Hebel-Gesamtausgaben: Die Hebel-Gesamtausgabe von 1832/34 (links) und die aktuelle Version von 2019, die nun in dritter Auflage erschienen ist (rechts). Letztere erfasst erstmals vollständig die literarischen und theoretischen Schriften von Johann Peter Hebel. Bekannte und zahlreiche unveröffentlichte Texte dokumentieren das facettenreiche Werk des Theologen und Schriftstellers. Die kommentierte Studienausgabe in sechs Bänden wurde im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter der Mitarbeit von Esther Stern erstellt.

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